27.9. BUSUNFALL - Aktive Senioren Hollabrunn

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27.9. BUSUNFALL

Berichte und Fotos
Am Morgen hatte es geregnet, nun war es kühl und nass. Wir fuhren zu unserem ersten Ziel des Tages, der Ölmühle Höfler in Kaindorf. Bei der Weiterfahrt zu unserem nächsten Ziel – dem Töchterlehof in Oberfeistritz geschah der Busunfall, der unsere Pläne zunichte machte und unsere Reise vorzeitig abbrach. Auf der regennassen Straße kam uns in einer Linkskurve unmittelbar hinter Untertiefenbach ein LKW-Zug entgegen. Zu unserem Entsetzen brach der Auflieger in unsere Spur aus und krachte kurz darauf quer daher rutschend in unsere Busfront. Dabei wurde der Bus so weit nach rechts versetzt, dass das rechte Vorderrad über das Bankett hinausgedrückt wurde. 

Der Bus neigte sich ganz langsam nach rechts, kippte dann schlagartig um und schlug mit enormer Wucht seitlich auf der grasbewachsenen Böschung auf. Die rechten Seitenscheiben zersplitterten, hochspritzende Splitter verletzten die rechts sitzenden Personen. Der Bus rutschte die Böschung hinunter in die Wiese, wo er liegen blieb. Autofahrer, die den Unfall beobachtet hatten, und vielleicht auch der LKW-Chauffeur waren als erste Retter zur Stelle, zerschlugen und entfernten die Windschutz- und die Heckscheibe und halfen den ersten Verletzten ins Freie. Einzelne nahezu unverletzte Passagiere holten weitere Verletzte ins Freie. Dann kamen die ersten Feuerwehren und die Polizei und schließlich auch mehrere Rettungsautos – insgesamt 27 Fahrzeuge. Die Verletzten wurden erstversorgt. Die Schwerverletzten mit Wirbel- und Rippenbrüchen wurden mit 3 Hubschraubern ins Uni-Klinikum Graz geflogen, alle anderen mit Rotkreuz-Autos in die Spitäler Hartberg, Weiz und Oberwart gebracht. Die Leichtverletzten wurden nach ambulanter Behandlung ins Hotel gebracht, wo sie noch eine Nacht schliefen. Einige weitere Verletzte konnten am nächsten Tag das Spital verlassen und wurden mit dem Kleinbus des Hotels in den Angererhof gebracht. Alle nun im Angererhof eingelangten Teilnehmer fuhren noch am selben Tag mit einem Ersatzbus der Fa. Gansberger nach Hollabrunn, um sich zu Hause unter Betreuung durch die Hausärzte auszukurieren. Die Schwerverletzten wurden operiert und kurz danach in die Spitäler Hollabrunn, Horn und Krems überstellt. Mittlerweile wurden fast alle Teilnehmer in häusliche Pflege entlassen.
 
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